Rechner · Immobilien
Immobilien-Nebenkostenrechner
Berechnen Sie die gesamten Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und optional Makler.
So funktioniert die Berechnung
Nebenkosten = Grunderwerbsteuer + Notar + Grundbuch + Makler, jeweils als Prozentsatz vom Kaufpreis.
Beispiel: 400.000 € in Bayern (3,5 %) + 1,5 % + 0,5 % + 3,57 % → rund 36.280 € Nebenkosten.
Die Kaufnebenkosten werden gern unterschätzt, machen aber schnell zehn Prozent des Kaufpreises aus und lassen sich in der Regel nicht mitfinanzieren. Die Bank finanziert den Immobilienwert, die Nebenkosten müssen aus dem Eigenkapital kommen. Wer das übersieht, dem fehlt beim Notartermin genau diese Summe.
Grunderwerbsteuer und Notar sind fix, beim Makler gibt es Spielraum. Seit der Reform von 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision beim Wohnungskauf meist hälftig. Ohne Makler entfällt der Posten ganz, was bei 400.000 Euro mehrere Tausend Euro spart.
Notar-, Grundbuch- und Maklerwerte sind Richtwerte und können abweichen.
Quelle: GrEStG (Steuer je Land) plus übliche Richtwerte für Notar/Grundbuch/Makler. Stand: 2026.
Häufige Fragen
Welche Kaufnebenkosten fallen beim Immobilienkauf an?
Grunderwerbsteuer (je Bundesland), Notar (rund 1,5 %), Grundbucheintrag (rund 0,5 %) und – falls beauftragt – die Maklerprovision. Zusammen meist 9 bis 12 % des Kaufpreises.
Wer zahlt den Makler?
Seit Ende 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer bei selbst genutztem Wohneigentum die Provision meist je zur Hälfte. Üblich sind insgesamt etwa 7,14 % inkl. MwSt, also rund 3,57 % für den Käufer.
Sind Notar- und Grundbuchkosten fix?
Sie richten sich nach der gesetzlichen Gebührenordnung und dem Kaufpreis. Die Prozentangaben hier sind übliche Richtwerte.
Alle Angaben ohne Gewähr. Ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.